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Bei dieser Erkrankung kommt es zu schwerwiegenden Störungen im Bewegungsapparat. Dabei kann das Zentralnervensystem die einzelnen Bewegungen nicht mehr exakt steuern. Ataxie bedeutet soviel wie "nicht geordnet",

was völlig auf das Erscheinungsbild eines daran erkrankten Hundes zutrifft. Häufig sind eine extreme Schiefhaltung des Kopfes, teilweise Lähmungen, Zittern und ein gestörter und beinahe schon torkelnder Gang die Folge.

Bei einigen Hunderassen kann ein vermehrtes Auftreten von Ataxie beobachtet werden.

Mögliche Ursachen:

Die Gründe für eine Ataxie sind meist im Kleinhirn (cerebellare Ataxie) oder in der Halswirbelsäule (spinale Ataxie) zu suchen. Die cerebellare Form tritt häufig bei Schlaganfällen oder Durchblutungsstörungen des Kleinhirns auf. Die spinale Ataxie kann mit Tumorbildungen am Rückenmark zusammenhängen. In jedem Fall ist die Störung mit neurologischen Problemen verbunden. Tiere die an dieser relativ unbekannten Krankheit leiden, können trotz starker körperlicher Einschränkungen ein glückliches und zufriedenes Leben führen. Wichtig ist dann ein sanftes Training, das den Bewegungsapparat unterstützt und Nerven sowie Gehirn stimuliert.